Vasmers Bruder von Peer Meter und David von Bassewitz

Vasmers Bruder von Peer Meter und David von Bassewitz

Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange genug in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

Mit diesem weltbekannten Zitat Friedrich Nietzsches leitet Peer Meter den letzten Band seiner Serienmörder Trilogie ein. Und tatsächlich: In Vasmers Bruder geht es weniger um den Serienmörder und Kannibalen Karl Denke als um die Frage, was das Erforschen solcher Gräueltaten mit der Psyche eines Menschen anrichten kann.
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Haarmann von Peer Meter und Isabel Kreitz

Haarmann von Peer Meter und Isabel KreitzHaarmann von Peer Meter und Isabel Kreitz

„Warte, warte nur ein Weilchen / dann kommt Haarmann auch zu Dir / mit dem kleinen Hackebeilchen macht er / Schabefleisch aus Dir.“

Die erste Strophe des sogenannten Haarmann-Liedes konnte zuzeiten der Weimarer Republik wohl jedes Kind mitsingen; und auch heute noch zählt der „Vampir von Hannover“ zu den bekanntesten deutschen Serienmördern des 20. Jahrhunderts. Es wundert daher nicht, dass sowohl die Person Fritz Haarmann als auch seine Taten bereits mehrfach künstlerisch aufgearbeitet wurden (z.B. in dem Film Der Totmacher mit Götz George in der Hauptrolle). Auch Peer Meter hat in seiner Serienmörder Trilogie dieses düstere Kapitel neuerer deutscher Geschichte aufgegriffen und dabei insbesondere den gesellschaftlichen Kontext beleuchtet, der die Verbrechen in diesem Ausmaß überhaupt erst ermöglicht hat.

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